Forscher entdecken neuen Ansatz in der Schlaganfalltherapie

Würzburg. Wissenschaftler der Universität Würzburg konnten zeigen, dass die Blockade eines Entzündungsproteins die Folgeschäden nach einem Schlaganfall deutlich senken kann. Diese Arbeit könnte die Behandlung von Schlaganfallpatienten erheblich verbessern.

Beim Schlaganfall kommt es Thromben in den Blutgefäßen zu Durchblutungsstörungen, infolgedessen Nervenzellen absterben. Der Betroffene entwickelt zum Beispiel Lähmungserscheinungen und Sprachstörungen. Der Sauerstoffmangel im Gehirn ist allerdings nur ein Aspekt von vielen, die bei einem Schlaganfall auftreten. Eine gefürchtete Begleiterscheinung sind beispielsweise Entzündungsprozesse im Gehirn und eine bedrohliche Hirnschwellung. Weil das Gehirn im Schädel eingeschlossen ist, kann sich dann ein Überdruck im Schädelinneren aufbauen, der noch nicht betroffenes gesundes Hirngewebe ebenfalls in Mitleidenschaft zieht.

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Bis die Ergebnisse aber in der klinischen Medizin Anwendung finden, sind allerdings noch einige Tests notwendig.

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