Immer mehr Fälle: Grippe-Epidemie hält in Deutschland an

Berlin. Aktuell ist von vielen Notärzten zu hören, dass Kliniken abgemeldet sind. Das heißt, sie sind schlichtweg voll. Freie Betten sind knapp. Das Robert-Koch-Institut berichtet über eine weitere Steigerung der Zahl der Grippe-Patienten. Der sogenannte Praxisindex gibt an wie stark Praxen durch Atemwegserkrankungen aufgesucht werden. Er ist weiter angestiegen und deutlich erhöht.

Eine Influenza muss aber keineswegs im Krankenhaus behandelt werden. Meist reicht es auch, sich zu Hause auszukurieren. Medikamente (z.B. Tamiflu) helfen nur, wenn frühzeitig behandelt wird (also innerhalb der ersten 48 Stunden). Typisch sind Symptome wie plötzlich hohes Fieber über 39°, Gelenk- und Muskelschmerzen und ausgeprägtes Frieren sowie ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl.

Bei diesen Symptomen können Virusstatika (Medikamente gegen Viruserkrankungen) helfen, bei einer harmlosen Erkältung machen sie keinen Sinn. Die Medikamente verkürzen die Krankheitsdauer und mildern den Verlauf ab.

Schwerkranke Menschen, insbesondere mit Tumorerkrankungen und Lungenkrankheiten, die akut an der Grippe (Influenza) erkranken, sollten im Krankenhaus behandelt werden. Bei Ihnen kann eine Influenza lebensgefährlich werden.

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Eine Impfung macht für die aktuelle Epidemie keinen Sinn mehr, da sie eine gewisse Zeit braucht, um Schutz aufzubauen.

gegenüber beginnende Grippe-Epidemie. In den letzten vier Wochen hat sich die Zahl der nachgewiesenen Influenza-Infektionen nahezu verzehnfacht. Aktuell wurden dieses Jahr deutschlandweit bereits fast 5.500 Fälle nachgewiesen. Tatsächlich dürften es noch wesentlich mehr Erkrankungen sein, da nicht jede Grippe-Erkrankung automatisch intensiver untersucht wird.

Die Influenza ist nicht mit einer normalen Erkältung zu vergleichen. Die Symptome sind wesentlich ausgeprägter. Fast immer besteht hohes Fieber bis 40°C. Auffallend ist der meist plötzliche Beginn eben mit Fieber sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Eine rasche Behandlung kann die Beschwerden lindern und den Krankheitsverlauf abkürzen.

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