Aktuelles Schlafmedizin
Anstrengende Nächte

Manchmal braucht der Schlaf ’ne Pause

Der Tag war aufwühlend, die Nacht anschließend auch. Man wälzt sich von der einen auf die andere Seite und wieder zurück. Auch im Halbschlaf registriert man bereits, dass dies keine erholsame Nacht wird. Da ist es besser auszusteigen, als die unselige Nacht fortzusetzen.

Ein schlechter Schlaf raubt uns nicht nur die Nerven. Er wirkt sich auch auf unsere Gene aus. (Foto: Fotolia.com)

Schlafen wir erholsam, dann wachen wir mehrere Male in der Nacht auf. Die Natur hat sich dabei auch etwas gedacht. Unsere Vorfahren konnten so die Lage in der Nacht um die Höhle herum sondieren und so verhindern, dass sie ihren Feinden zum Opfer fielen. In der Regel schlafen wir rasch wieder ein und können uns am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnern.

Je leichter aber der Schlaf ist, desto mehr nehmen wir die Wachphasen wahr. Haben wir schlecht geträumt und schlafen dann weiter, so setzen sich auch meist die unangenehmen Träume fort. Nutzen wir aber die Gelegenheit und stehen kurz auf, gehen auf die Terrasse oder den Balkon, so starten wir die weitere Nacht neu und haben die Chance, die nächsten Stunden erholsamer im Bett zu verbringen.

Vor einigen Jahrzehnten waren solche Schlafpausen übrigens nichts ungewöhnliches. Oft traf man sich auf der Terrasse zu einem nächtlichen Pläuschchen und setzte danach den Schlaf unbeirrt fort.

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