Rauchstopp bringt 19 Jahre Zeitgewinn

Heidelberg. Auch im fortgeschrittenen Alter lohnen sich die Mühen einer Raucherentwöhnung. Dies geht aus einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg hervor.

Am eindrucksvollsten spiegelt sich der Vorteil in folgender Berechnung wider: Ein Raucher über 50 muss 19 Jahre früher mit einem Herzinfarkt rechnen als ein Nichtraucher. Wenn das kein Argument für den Rauchstopp ist.

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Wer die 50 überschritten hat und immer noch raucht, steigert damit sein Risiko für Herz und Gefäße beträchtlich, wie die Studie zeigt, in die 8807 Personen zwischen 50 und 74 Jahren eingeschlossen wurden. 56,5 Prozent davon waren Frauen.

Mit dem Cox-Modell wurden die Häufigkeiten von Herzinfarkt, Schlaganfall und Herztod infolge des Rauchens abgeschätzt. Gleichzeitig wurde ermittelt, welchen Nutzen ein Rauchstopp im Alter hat.

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